Erzähl doch mal ...

 

Auf meiner virtuellen Couch (mit Kaffee und Kuchen) sitzt heute meine liebe Autorenkollegin 

 

 

Mikaela Sandberg

 

 

Stell dich doch mal kurz vor:

 

 

Ich bin gebürtige Niederrheinerin, lebe in Franken, bin verheiratet und arbeite als Lektorin, Autoren-Coach und Autorin. 2007 - 2016 hatte ich meinen kleinen, feinen Wunderwaldverlag.

 

 

Was hast du bisher veröffentlicht?

 

 

Es ist alles dabei: angefangen von Familienromanen um die renitente Tante Thea über einen einzigen Fantasy-Roman, der in Rumänien spielt, bis hin zu den zwei Jugendromanserien über das Ballett „Dance Floor“ und „Ballerina High“. Diese Romane habe ich 2007 - 2016 in meinem damals noch existierenden Kleinverlag herausgebracht.

 

Seit 2016 habe ich 2 Krimis bei Midnight Ullstein veröffentlichen können.

 

Dein aktuelles Buch:

 

 

Im Rausch

 

 

Genre/Zielgruppe:

 

 

Schweden-Krimi-Fans, die mal was anderes lesen wollen als einen typischen Wallander

 

Tuva wächst sehr begütert auf und langweilt sich zu Tode, weshalb sie regelmäßig zu Drogen greift. Eines Tages findet sie heraus, dass sie adoptiert wurde. Weil ihr eine Einweisung in eine Entzugsklinik droht, macht sie sich mit den Bergman-Brüdern auf den Weg nach Osten, wo ihre Wurzeln liegen sollen. Allerdings ist ihr nach kurzer Zeit auch der schwedische Geheimdienst auf den Fersen, was wohl mit ihrer Herkunft und den Bergman-Brüdern zusammenhängt.

 

Link zum Buch.

 

Woher holst du deine Ideen? Inspiriert dich etwas ganz besonders?

 

 

Der Alltag reicht. Es geschehen fast täglich so viele absurde Dinge, dass man gar nicht umhin kommt, daraus eine Geschichte zu stricken. Momentan beschäftige ich mich mit der Frage, ob psychische Gesundheit nicht eher in den entsprechenden Kliniken zu finden ist und die echten Kranken „frei“ herumlaufen.

 

 

Haben persönliche Erlebnisse Einfluss auf deine Romane?

 

 

Ja! Sonst hätte ich ja keinen Grund zu schreiben :-)

 

 

Was war (bis jetzt) dein größtes Projekt?

 

 

Gemessen an den Bänden: Die beiden Jugendromanserien „Ballerina High“ und „Dance Floor“

 

Gemessen an der Schwierigkeit der Umsetzung: Der Krimi „Schweig still“, weil es mein erster Krimi war.

 

 

Gibt es eine literarische Grenze, worüber du niemals schreiben würdest?

 

 

Das kann ich nicht sagen, weil ich noch nicht alle Genres ausprobiert habe.

 

 

Hast du ein Lieblingsbuch von dir selbst? Wenn ja, welches?

 

 

„Rebellion“ aus der Dance-Floor-Serie

 

 

Was machst du gegen Schreibblockaden?

 

 

Trotzdem schreiben. Irgendwann werden die Sätze wieder lesbar.

 

Schreibst du noch in einem anderen Genre?

 

Ich habe mich mal an Fantasy versucht und habe vor, es wieder zu tun, dann aber mit besserem Rüstzeug.

 

 

Könntest du dir vorstellen, etwas anderes zu machen - außer Bücher zu schreiben? Wenn ja, was?

 

 

Aber natürlich! Es gibt so viele wichtigere Dinge, als Bücher zu schreiben, was im Grunde reiner Luxus ist!

 

Ich kann mir eigentlich fast alles vorstellen, denn ich habe bereits in unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Z.B. war ich mal bei McDonalds angestellt. Später habe ich eine Weile als Chefsekretärin gearbeitet, weil ich gelernte Bürokauffrau bin. Dazwischen wurde ich von einer Zeitarbeitsfirma zu verschiedensten Einsätzen vermittelt. Vielleicht verschlägt es mich auch mal in den sozialen Bereich, wobei ich dafür erst eine Ausbildung bräuchte. Aber man weiß ja nie.

 

 

Wie gehst du mit Kritik um?

 

 

Kommt drauf an. Wenn sie m.E. passt, nehme ich sie an. Wenn sie zu subjektiv ausfällt, denke ich mir, dass sich da jemand das Geld für die Psychotherapie sparen wollte.

 

 

Hier noch ein paar persönliche Sachen, denn wir sind sehr neugierig. J

 

Dir stehen drei Dinge zur Verfügung, die du auf eine einsame Insel mitnehmen könntest. Was wählst du?

 

A: Eine intakte Schreibmaschine und ganz viel Papier, um Dein nächstes Werk zu schreiben. 

 

B: Ein gutes Buch

 

C: Einen schnuckligen Mann

 

 

Hm!

 

A trifft nur zu, wenn die Rückkehr garantiert ist, sonst brauche ich ja kein Buch zu schreiben. Ich selbst weiß ja, wie meine Geschichte ausgeht, wenn ich sie mir ausdenke.

 

B Was soll ich auf einer einsamen Insel mit einem guten Buch? Sollte ich nicht lieber die Insel erkunden?

 

C Einen schnuckeligen Mann? Dann isses ja nicht mehr einsam :-)

 

Eigentlich dachte ich, ganz Praktikerin, an einen Trinkwasseraufbereiter, eine Machete, Feuerstein. Papier und Schreibgerät mache ich mir dann aus dem hoffentlich vorhandenen Holz.

 

 

 

 

Wenn du die Chance hättest, in die Zeit zurückzureisen, würdest du es tun, um etwas in deinem Leben zu ändern?

 

 

Nein.

 

 

Hast du – außer Schreiben - noch eine andere Leidenschaft?

 

 

Selbst Musik machen

 

 

Was magst du an anderen Menschen überhaupt nicht?

 

 

Unehrlichkeit

 

 

Was bewunderst du an anderen Menschen?

 

 

Den Mut, die Wahrheit anzuhören, zu sagen und beides auszuhalten

 

 

Hast du ein Lebensmotto?

 

 

Wird schon wieder.

 

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

 

 

Dass wirklich wirksame Mittel gegen psychische Erkrankungen entwickelt werden.

 

 

Was ist dein nächstes Projekt?

 

 

Ein Krimi, der in Wesel am Niederrhein spielt

 

 

Zum Abschluss verrate uns, wo du noch zu finden bist:

 

 

Blog: https://textflash.wordpress.com/

 

Facebook 01: https://www.facebook.com/Micha.Stadel

 

Facebook 02: https://www.facebook.com/MikaelaSandbergAutorin/

 

Twitter: https://twitter.com/Textflash

 

 

 

 

Vielen Dank, liebe Mikaela, dass ich dir auf den Zahn fühlen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. :-)

Wer nächste Woche auf meiner Couch sitzt ... das weiß ich noch gar nicht. *g*  Ich lasse mich einfach mal überraschen. ;-)

Macht euch eine schöne Zeit, meine lieben Leseratten.

Ich sende euch liebe Grüße

 

Eure Lina

 

 

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